Waldfotografie Bäume Nebel

Tipps & Tricks zur Waldfotografie

  • Nebel macht alles leichter – Nebel hilft bei der Waldfotografie ungemein. Bäume, die näher an der Kamera stehen, erscheinen kontrastreicher als die sich im Nebel verlierenden Bildelemente im Hintergrund. Nebel kann helfen, das Chaos im Wald zu ordnen. 
  • Zeit ist Bild – Lichtstimmungen im Wald halten meist nur für wenige Minuten. Ein Lichtspot auf einem Baumstamm, Strahlen im Nebel, ein Sonnenstern in einer Astgabel. Wer zögert oder aufschiebt, verliert diese Bilder schneller als gedacht. Im Gegensatz zu Offenlandschaften, wo das Licht viel langsamer wandert. 
  • Bäume brauchen Platz zum Atmen – ein Konzept, das ich vor einem Jahrzehnt entwickelt habe: Insbesondere die Hauptmotive eurer Waldfotos müssen wirken können. Im Foto wird aus dem 3D Wald ein 2D Bild. Also achtet darauf, dass die Hauptmotive von störenden Elementen im Hintergrund freigestellt sind oder dass sie von anderen, weniger dominanten Bäumen eingerahmt werden. 
  • Polfilter verwenden – mit Polfiltern kann die Spiegelung auf Blattoberflächen reduziert werden. Waldmotive wirken so häufig ruhiger. Um die Wirkung des Polfilters zu kontrollieren, zoomt im Liveview oder Sucher auf einige wenige Blätter und dreht den Polfilter so lange, bis die Lichter auf der Blattoberseite deutlich reduziert werden. Besonders gut klappt das bei feuchten Bedingungen. 
  • Smartphone zum Finden von Kompositionen – gerade bei bodennahen Bildideen verwende ich zum Finden meiner Komposition gern das Smartphone, bevor ich die Kamera einstelle. Das große Display und das leichte Gewicht erlauben es mir, schnell verschiedene Blickwinkel zu testen. Habe ich ein überzeugendes Motiv entdeckt, übernimmt die Hauptkamera. Zum Feintuning gerne auch auf dem Stativ. 
  • Vor der Haustür gibt es alle Optionen – Die Atmosphäre im Wald ist häufig entscheidend für gute Waldfotos. Wo kann am besten spontan reagiert werden, bei geeigneten Bedingungen? Richtig, vor der Haustür. Wer sich mit den Waldgebieten in der näheren Umgebung intensiv beschäftigt, wird schnell zu guten Ergebnissen kommen. 

In der Landschaftsfotografie gelten Wälder oftmals als eher schwierige Motive. Da ich seit gut 20 Jahren die Wälder vor meinen Haustüren fotografiere, ist es an der Zeit, ein paar Geheimnisse der Waldfotografie zu lüften. Wenn man ein paar grundlegende Tipps beachtet, ist der Einstieg eigentlich gar nicht so schwierig. Denn Gründe, um Wälder zu fotografieren, gibt es viele: Sie gehören zu den spannendsten Ökosystemen unseres Planeten und bieten hinter jedem Baum neue Perspektiven und Kompositionen. Selbst hier in Mitteleuropa lässt man die von Infrastruktur und Technik dominierte Alltagswelt schnell hinter sich, wenn man einen Wald betritt. Ich vergleiche Wälder gerne mit einem Gebäude – wir gehen in den Wald hinein – und betreten eine verzauberte Welt. Voll von knorrigen Bäumen, krummen Ästen, gut versteckten tierischen Bewohnern, Blütenteppichen und einem sich im Wandel der Jahreszeiten stetig ändernden Kronendach. In niedrigen Lagen begegnen uns freundliche Laubwälder, auf den Gipfeln der Alpen von Wind und Wetter gezeichnete Nadelwälder. So unterschiedlich wie das Aussehen unserer Wälder ist, sind auch die Herangehensweisen, diese zu fotografieren. Meiner Meinung nach gibt es in jedem Wald – sei er auch noch so klein – mindestens einen fotogenen Baum. Waldfotografie heißt die Natur sehen und lesen lernen. 

 

Waldwetter – bei welchem Wetter entstehen die besten Waldfotos? 

Nebel – Das Wundermittel

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Viele Fotografen und Fotografinnen fotografieren Wälder am liebsten bei Nebel – ich ebenso. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Bedingungen sind feucht, die Blätter, Rinde etc. sind nass und die Farben wirken besonders intensiv. Außerdem hilft der Nebel dabei, das Chaos im Wald zu verringern, weil nur die kameranahen Bereiche kontrastreich sind, die weiter entfernten Teile des Walde im Nebel verschwinden. Der Nebel hilft uns, spannende Baumgestalten zu betonen und als Hauptdarsteller auf der Bühne des Waldes zu inszenieren. Wer einmal einen Wald bei Nebel erlebt hat, weiß wovon ich rede. Der Polfilter ist häufig eine gute Ergänzung zum Nebel, da er die Reflektionen von Blattoberflächen etc. reduziert und somit Kontraste und Farben verstärkt. Manchmal wird aber auch der Nebel reduziert (bzw. die Spiegelungen auf den winzigen Nebeltröpfchen) – dann sollte abgewogen werden, ob der Polfilter die Atmosphäre nicht verringert. Nebel lässt sich am einfachsten fotografieren, wenn der Taupunkt mit der Temperaturkurve zusammenfällt. Das heißt, dass die Luft mit 99,99% Wasserdampf gesättigt ist – überschüssige Feuchtigkeit kondensiert dann zu Nebel (bzw. Wolken, was physikalisch eigentlich das gleiche ist). Kalte Luft kann weniger Wasserdampf aufnehmen als warme Luft, d.h. bei Abkühlung bildet sich häufig Nebel. Z.B. nach einer klaren Nacht, wenn die Erdoberfläche auskühlt. Wobei zu bedenken ist, dass innerhalb der Wälder oft ein eigenes Mikroklima herrscht und die Auskühlung geringer ist als über dem offenen Land – oft genug kommt es vor, dass der Nebel nur bis zum Waldrand reicht. Die besten Chancen für dichten Nebel im Wald gibt’s im Herbst, wenn sich bei Inversionswetterlagen (unten kalt, oben warm) ausgedehnte Nebelgebiete bilden. Dieser Nebel sickert dann auch in die Wälder ein. Auch niedrige Wolken können zu nebligen Bedingungen führen, wenn die Gipfellagen von Bergen oder Hügelketten bei niedrigen Untergrenzen von Wolken umhüllt werden. 

 

Nebel & Sonnenlicht – Die hohe Schule der Waldfotografie

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Die hohe Kunst der Nebelfotografie im Wald ist das Fotografieren an der Grenze zwischen Nebel und Sonnenlicht. Dabei empfiehlt sich ein dynamisches Reagieren auf die sich verändernde Nebeldichte und Intensität der Sonne. Oft ist es so, dass nur noch wenige Minuten zum Fotografieren bleiben, wenn die Sonne einmal durchbricht. Wer die Gelegenheit hat, Lichtstrahlen im Wald zu fotografieren, sollte versuchen möglichst schnell eine geeignete Komposition zu finden. Auf den ersten Blick wirkt Waldfotografie meditativ – aber wenn das Licht auf Nebel trifft, wird daraus Actionfotografie. 

 

Regen – muss man mögen

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Fotografieren im Regen – wer macht das schon gerne? Ich zumindest nicht. Aber ich kenne durchaus Kollegen und Kolleginnen, die bei strömenden Regen ansprechende Waldaufnahmen machen. Je nach Belichtungszeit kann der Regen als Struktur sichtbar bleiben oder völlig verschwinden und für einen dunstartigen Eindruck im Wald sorgen. Wichtig ist der Regenschutz für die Ausrüstung und insbesondere die Möglichkeit, die Frontlinse häufig zu reinigen. Ggf. erleichtern die inzwischen verfügbaren Magnetfilter etwas das Fotografieren im Regen – Komposition finden mit einem aufgesetzten Glasfilter und dann Auslösen kurz ohne Filter. Auch wenn ich selbst nicht gerne bei strömenden Regen fotografiere – die Stimmung nach einem Regenguss im Wald ist oft besonders magisch. Also einfach am Wetterradar verfolgen, wann der Schauer durch ist und danach fotografieren… 

 

Raureif – das Geheimnis hinter eindrucksvollen Winterfotos

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Müsste ich mich zwischen Neuschnee und Raureif entscheiden, würde ich immer zu letzterem tendieren. Raureif hat die besondere Eigenschaft, jede Struktur und Unebenheit zu betonen. Rinden, Äste, Zweige, selbst Moos und Flechten an Bäumen. So entstehen besonders plastische Waldfotos im Winter. Besonders schöner Raureif entsteht bei unterkühltem Nebel. In seltenen Fällen wächst Raureif dermaßen an, dass daraus Raueis entsteht. Die Bäume haben dann teils über 15 Zentimeter lange Eisstacheln. Sternstunden der Waldfotografie – aber nicht ungefährlich: Durch das hohe Gewicht gibt es teils katastrophalen Eisbruch in den Wäldern, was auch für Fotografen zum Risiko werden kann. 

 

Schnee – nur wenige perfekte Tage im Jahr

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Mit Schnee funktioniert Waldfotografie direkt nach dem Schneefall am besten. Die Äste und Zweige sind dann noch schneebedeckt und perfektionieren die Winterstimmung. Sobald nach dem Schneefall die Sonne rauskommt oder die Temperaturen über 0°C steigen, ist der Schnee schnell runter von den Bäumen und fotografieren lohnt sich nur selten. Tendenziell würde ich sagen, dass etwas geringere Neuschneemengen oft die interessanten Bilder ermöglichen als 20-30 cm Schneeauflage. Wobei das auch wiederum von den Waldtypen abhängig ist. Ein dick verschneiter Nadelwald sieht auch nach 50 cm Neuschnee perfekt aus – allein das Vorwärtskommen zum Motiv wird bei solchen Bedingungen zur Herausforderung. Schneeschuhe erleichtern dann die Bewegung ungemein. Bei Schnee (aber auch bei Raureif und Nebel) empfiehlt es sich, etwas überbelichten. Die Kamera versucht die Bilder in Richtung Neutralgrau ausgeglichen zu belichten. Ist ein Bild jetzt überwiegend weiß, führt das dazu, dass die hellen Töne eher dunkel dargestellt werden. Daher bei großen hellen Flächen im Bild aufpassen, dass es nicht zu muffig wirkt. 

 

Goldene Stunde – Sonnensterne und mehr

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Nach Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang bieten sich auch gute Gelegenheiten für die Waldfotografie. Diese als “Goldene Stunde” bezeichneten Zeiträume bieten sich insofern an, dass die Sonne einzelne Lichtspots oft tief in den Wald hinein schickt. Dadurch entstehen interessante Kontraste und einzelne Bäume können besonders betont werden. Auch für Gegenlichtaufnahmen bieten sich diese Lichtstimmungen an, insbesondere wenn die Vegetation auf dem Waldboden oder einzelne Äste besonders illuminiert werden. Auch Sonnensterne können in diesen Zeiträumen gut in die Komposition eingebunden werden – achte darauf, dass die Sonne wirklich nur ein winziges Stück am Rand eines Baumstammes sichtbar ist oder z.B. in einer Astgabel. Meiner Meinung nach sollten die Sonnensterne nicht zu dominant werden – daher bevorzuge ich, wenn der Großteil der Sonne verdeckt ist. Gleichzeitig reduzieren sich so Flares. Mit geschlossener Blende f11-f16 werden die Sonnensterne besonders schön.

 

Blaue Stunde – Unterschätztes weiches Licht

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Bei klarem Himmel oder wenigen Wolken kann auch die Blaue Stunde erfolgversprechend sein. Das Licht ist weich wie durch eine riesige Softbox – aber ein Stativ ist fast schon Pflicht, denn die Belichtungszeiten werden schnell lang. Die Waldszene sollte am Display heller wirken, als sie mit den Augen wahrgenommen wird. Um Bäume plastisch erscheinen zu lassen, empfiehlt es sich, schräg zur untergegangenen oder noch nicht aufgegangenen Sonne zu fotografieren. Dadurch ergibt sich ein hell-dunkel Verlauf auf Baumstämmen, z.B. bei Rotbuchen. 

 

Bedeckter Himmel – Ok aber nicht spektakulär

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Wenn ich einen entfernt liegenden Wald dokumentieren soll und sich keine besonderen Wetterbedingungen wie Nebel abzeichnen, fotografiere ich gern bei bedecktem Himmel. Der Kontrastumfang im Wald ist dann relativ gering und die Struktur der Stämme dominiert die Komposition. Derartige Aufnahmen zeigen den Wald so, wie er ist, ohne dass zu helles Licht für zu viel Unruhe sorgt. Auch bei bedecktem Himmel ist der Polfilter hilfreich. Bedeckter Himmel ist auch hervorragend geeignet, um neue Kompositionen zu scouten. 

Sonnenschein und Tageslicht – eine Herausforderung

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Die schwierigste Bedingung der Waldfotografie ist für mich hartes Sonnenlicht tagsüber. Das durch das Blätterdach auf den Waldboden fallende Licht ist um ein Vielfaches heller als die im Schatten liegenden Bereiche. Selbst moderne Kameras scheitern an diesem riesigen Kontrastumfang. Manchmal gibt es Ausnahmen wie einzelne illuminierte Blätter in einem Lichtkegel etc. Aber im Großen und Ganzen meide ich das harte Licht im Wald soweit es geht. 

 

Regen und Wind – normal bleibe ich zuhause…

Neben hartem Sonnenlicht gehören Regen und starker Wind zu meinen no-go Bedingungen. Regen allein mag in gewissen Situationen gute Bilder ermöglichen – aber die Kombination aus Regen und Wind macht (mir zumindest) überhaupt keinen Spaß. Die Linse ist immer nass, durch den Wind sind kurze Belichtungszeiten nötig (manchmal 1/80s und schneller). Zumal bei starkem Wind oder Sturm der Aufenthalt im Wald sowieso nicht zu empfehlen ist. 

 

Komposition und Bildgestaltung im Wald

Bäume brauchen Raum zu atmen

Waldfotografie Bildkomposition im Wald

In einer eher chaotischen Umgebung wie einem naturnahen Wald, ist es schwierig, die ganze Bildfläche strukturiert zu komponieren. Habe ich ein vielversprechendes Motiv ausgemacht, gehe ich erstmal einmal mit etwas Abstand um diesen Baum herum, um ein Gefühl für den Ort zu bekommen. Dann plane ich meine Komposition. Zuerst kümmere ich mich um das Hauptmotiv (hier kann man durchaus die Drittelregel oder den Goldenen Schnitt bei Querformat als Ausgangspunkt nehmen – aber jede Regel darf auch gebrochen werden). Danach versuche ich die Nebenmotive wie Bäume in der zweiten Reihe durch geringe Variation des Kamerastandpunktes zu optimieren (“auf Lücke”). Zuletzt geht es noch um den Vordergrund und den Abschluss des Bildes am oberen Rand. Hierbei achte ich auf den Bodenbewuchs und horizontal verlaufende Äste. Dass Hauptmotive und Nebenmotive verklumpen – d.h. gemeinsam wie eine große Fläche wirken – sollte vermieden werden. Das meine ich mit “Bäume brauchen Raum zu atmen”. 

 

Aufnahmehöhe variieren

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Wenn ich Fotografen mit Stativ beobachte, fällt mir häufig eines auf: Das Stativ wird auf Augenhöhe voll ausgefahren und so wird dann die ganze Zeit fotografiert. Aber gerade bei strukturreichen Wäldern kann eine Veränderung der Aufnahmehöhe großen Einfluss auf die Bildwirkung haben. Ein Smartphone kann nützlich sein, um sich schnell einen Überblick über mögliche Kompositionen zu verschaffen und dann erst das Stativ umzubauen. 

 

Himmelslöcher vermeiden

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Waldfotografen lieben Nebel. Aber nicht immer ist der Nebel dort, wo wir ihn brauchen. Eine Möglichkeit, auch ohne Nebel in sich geschlossen wirkende Waldfotos zu machen, ist die Vermeidung von “Himmelslöchern”. Damit meine ich Stellen, wo der helle Himmel durch das Kronendach oder in der Nähe von Ästen sichtbar ist (gilt nicht für den winterlich-kahlen Laubwald). Diese hellen Bereiche ziehen den Blick aus der Waldszene hinaus. Sind es nur wenige Löcher, können diese im Postprocessing retuschiert werden. Wenn im Wald gegen dichte Vegetation oder einen Hang fotografiert wird, fällt die Vermeidung leichter. 

 

Der schnelle Weg zum guten Waldbild

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Scherzhaft unterscheide ich manchmal die Waldfotografie von der Waldwegfotografie. Die Waldwegfotografie bezieht einen Weg, Pfad oder Forststraße mit in die Komposition ein. Gerne mittig als Zentralkomposition. Der Blick wird ins Bild hineingeführt und so gelingen relativ einfach ansprechende Aufnahmen (gerade auf Instagram durch die auch auf kleinen Displays leicht zu erkennende Komposition beliebt). Aber auch andere Elemente können den Blick ins Bild leiten. Ein umgefallener Baum, eine Wurzel, ein kleiner Bachlauf oder sogar einfallendes Licht. Diagonalen oder auch mal vertikal ins Bild führende Linien verleihen unseren Waldfotos Tiefe.

 

In jedem Wald gibt es einen fotogenen Baum

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Für die meisten Wälder gibt es keine Standardkompositionen – sprich jeder gestaltet die Fotos selbst. (Leider hat sich das inzwischen geändert und auch im Wald werden Kompositionen 1zu1 nachfotografiert und als “originell” verkauft). Aber es gibt in jedem Wald mindestens einen fotogenen Baum. Diesen zu finden und gekonnt zu inszenieren ist unser Ziel. Sprich Waldfotografie bedeutet auch, dass der fotografische Blick geschult wird. Fotogen sind Bäume mit auffallenden Wurzeln, Ästen, einem krummen Wuchs, Rindenwucherungen oder besonders dicke Exemplare. 

 

Strukturen & Muster  – der Blick für die kleinen Dinge

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Wälder können das Auge überfordern. Um sich dem Chaos ein wenig zu entziehen, bietet sich die Suche nach kleineren Motiven an. Strukturen und Muster finden sich auf der Rinde, bei Totholz, Pflanzen und Pilzen. Eine derartige Detailaufnahme kann in einer Serie auch das Bild des Waldes, das gezeigt werden soll, vervollständigen. Bei der Aufnahme ist zu beachten, dass wirklich die ganze Bildebene durch ein bestimmtes Muster (z.B. Jahrringe) geprägt wird. Ein kleines Detail (z.B. eine kleine Flechte auf der Rinde) kann innerhalb einer Fläche als Eyecatcher wirken. 

 

ICM – Malen mit Licht

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ICM – Intentional Camera Movement – erfreut sich in den letzten Jahren großer Beliebtheit. Aus Wäldern sind besonders sogenannte “Wischbilder” bekannt, bei denen Bäume in die vertikale Richtung gewischt werden und Bilder so einen malerischen Look bekommen. Wobei die Bewegungsrichtung nicht vorgegeben ist – es darf auch gezoomt, gedreht oder gerüttelt werden. Nach meiner Erfahrung bietet es sich in Wäldern an, eher von unten nach oben zu wischen. Bei Belichtungszeiten von 0,5s oder 1s (auch hier andere Verschlusszeiten testen). Gewischt wird mit und ohne 2s Vorauslösung (dann die fließende Bewegung nach ca. 1s beginnen), mit der Kamera vor den Körper gehalten oder auch durch den Sucher. Hier lohnt es sich zu experimentieren und einen persönlichen Stil zu finden. Interessante Ergebnisse lassen sich auch erreichen, wenn die Kamera 50% der Belichtungszeit ruht und dann erst bewegt wird. 

 

Minimalismus – die Kraft der Einfachheit

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Waldfotografie muss nicht bedeuten, dass die Aufnahme von Bäumen, Moos und Farnwedel beinahe bersten muss. Der minimalistische Gegenentwurf ist durchaus auch ein probates Bildkonzept. Einfach mal im Wald gezielt nach reduzierten Linien oder Strukturen suchen. Das kann ein einzelner Ast sein, eine Rindenstruktur, ein Blatt oder auch ein winziger Bruch in einer ansonsten monotonen Struktur. 

 

Layers – gestapelte Landschaften

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Eine meiner besonderen Vorlieben ist es, Waldgebiete aus der Distanz mit längeren Brennweiten zu fotografieren. Dann entstehen die sogenannten “Layers” (horizontalen Bildebenen) – je mehr desto besser. Gerade wenn Dunst oder Nebel einzelne Waldkämme zusätzlich voneinander separieren. Inspiriert haben mich zu derartigen Fotos die Bühnenbilder der großen Theater und Opernhäuser. Bei der Komposition ist auf eine gewisse Rhythmik zu achten – wie gleichmäßige Verteilung der Bildinhalte, vll. ergeben sich auch Zickzack-Muster oder andere Strukturen durch die unterschiedlich weit entfernten Bäume. Bei derartigen Aufnahmen lohnt häufig auch eine Bildversion völlig ohne Himmel auszuprobieren. 

 

Framing – Bühnenbilder als Vorbild

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Eine effektive Möglichkeit, um Waldbilder zu gestalten, ist das sogenannte Framing. Dabei werden gezielt Motivelemente genutzt, um bestimmte Bildbereiche einzurahmen. Das können zum Beispiel Baumstämme, Äste, Blätter oder blühende Pflanzen sein. In steinigen Landschaften können sogar Felsen zum Framing genutzt werden. Auch hier kommt wieder der Bühnenbild-Aspekt zum Tragen: Das Framing rahmt die Szene ein, ähnlich wie die Vorhänge die Bühne. Wichtig ist, dass ersichtlich ist, dass die Rahmung bewusst gewählt wurde und nicht nur an einer Stelle unausgewogen viele Blätter oder Äste ins Bild ragen. Bei längeren Brennweiten kann es eine Herausforderung sein, sowohl den Rahmen als auch die eigentliche Hauptszene im Schärfebereich zu platzieren. 

 

Offenblende – das Spiel mit der Unschärfe

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Vor allem aus der Makrofotografie ist das gekonnte Spiel mit der Unschärfe ein Begriff. Wenn mit Offenblende fotografiert wird (kleine Blendenzahl, viel Licht fällt durch die Blende), ist der Schärfebereich sehr schmal. Dadurch werden nur einzelne Details wie Blätter, Blüten, Pilze oder Rinde scharf dargestellt, während der Rest des Motivs in Unschärfe verschwimmt. Die visuelle Anmutung dieser unscharfen Bereich wird mit “Bokeh” bezeichnet. Jedes Objektiv hat ein charakteristisches Bokeh. Die schönsten Bokeh-Effekte werden erzielt, wenn sich zwischen Kamera und eigentlichem Motiv auch noch unscharfe Bildelemente befinden. Das können Blätter, Gräser, Zweige oder Ähnliches sein. Wichtig ist darauf zu achten, dass das scharfe Hauptmotiv aber durch unscharfe Überlagerungen nicht unkenntlich wird. Unschärfe sollte für den Betrachter immer wie ein bewusst gewähltes Stilmittel wirken und nicht wie ein Zufallsprodukt. 

 

Besondere Gelegenheiten – Besondere Bilder

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Waldfotografie bietet das ganze Jahr über spannende Motive – der Wechsel der Jahreszeiten verändert unsere Wälder Monat für Monat. Wer die Wettervorhersage aufmerksam verfolgt, kann aber auch noch besondere Momente festhalten: Das Aufneinandertreffen von zwei Jahreszeiten. Besonders Winter & Frühling und Herbst & Winter bieten sich an. Die Kombination aus Frühlingsgrün oder Herbstfarben mit Schnee ermöglicht stets einzigartige Bilder. Derartige Gelegenheiten treten aber nur alle paar Jahre ein. Generell lohnt es sich aber, nach speziellen Gegebenheiten Ausschau zu halten: Wolken von Blütenstaub, Überschwemmungen, Eisschichten und so weiter. Dadurch wird das Wald-Portfolio bereichert. Aus kommerzieller Sicht lohnen dagegen eher die Aufnahmen, welche die klassischen Jahreszeiten wiedergeben. 

Welche Kamera & Ausrüstung für die Waldfotografie?

Wie bei allen Spielarten der Landschaftsfotografie werden für die Waldfotografie häufig bestimmte Objektive und Kameras empfohlen. Mein Leitspruch ist: Alles ist erlaubt. Seit 20 Jahren fotografiere ich mit unterschiedlichen Spiegelreflex- und Systemkameras im Wald. Stets im manuellen Modus, um die volle Kontrolle über das Ergebnis zu haben (durch das LiveView Display ist das heute deutlich einfacher als vor zwei Jahrzehnten). Der RAW Modus ist zu empfehlen, um im Nachhinein bei der Bildentwicklung das ganze Potenzial nutzen zu können. Zum Beispiel kann durch das nachträgliche Verändern der Farbtemperatur die Stimmung eines Bildes massiv beeinflusst werden. Wenn man nicht gerade Wildlife fotografieren möchte, sind ein superschneller Autofokus oder möglichst viele Bilder innerhalb einer Sekunde nicht so wichtig. Ich nutze meist den manuellen Fokus. Von Vorteil ist ein in verschiedene Richtungen schwenk- und klappbares Display, da im Wald gelegentlich sehr tiefe Aufnahmepositionen eingenommen werden. Bei der Zusammensetzung der Ausrüstung sind die Bedingungen vor Ort zu bedenken. In Wäldern gibt es (deutlich) weniger Licht als in der offenen Landschaft. Gleichzeitig sind Blätter und dünne Zweige sehr windanfällig. Um ausreichend kurze Belichtungszeiten zu haben, ist also ein gutes Rauschverhalten von Vorteil. Eine Alternative wären lichtstarke Objektive, um auch noch im Zwielicht mit Offenblende aus der Hand fotografieren zu können – doch mit der Offenblende geht auch ein sehr schmaler Schärfebereich einher. Unschärfe kann als Stilmittel eingesetzt werden, solange Betrachtende erkennen, dass es eine bewusste Entscheidung war. 

Häufig nehme ich im Wald Belichtungsreihen auf – so entstehen unterschiedlich helle Bilder des gleichen Ausschnitts auf – besonders bei hohem Kontrastumfang (Gegenlicht, Lichtlöcher im Kronendach) sinnvoll. Mittels 2 Sekunden Vorauslöser wird die Belichtungsreihe automatisch der Reihe nach durchgeführt. Persönlich tendiere ich zu Aufnahmen mit je 1 Blendenstufe Unterschied. Bei 3 (-1, 0, +1) oder 5 Aufnahmen (-2, -1, 0, +1, +2) – im Menü oft unter Belichtungsreihen oder AEB. 

Wer sich für komplexere Aufnahmemodi interessiert, kann die heute oft in Kameras integrierte Automatik für Focus-Stacking testen. Dabei mit AF auf das kameranächste Detail vor der Linse scharfstellen – bei den folgenden Aufnahmen (Anzahl kann im Menü eingestellt werden) entfernt sich der Fokuspunkt immer ein Stückchen weiter von der Kamera. Das Ergebnis ist eine Bildreihe, die stets den gleichen Ausschnitt zeigt – aber mit unterschiedlicher Position der Schärfe innerhalb des Bildes. Diese Bilder können in der Bildbearbeitung zusammengerechnet werden, so dass vom Vordergrund bis zum Hintergrund alles im Bild scharf ist. Mit manuellen Objektiven ist diese Funktion leider nicht zu nutzen. 

 

Welches Objektiv für die Waldfotografie?

Brennweitenvergleich Landschaftsfotografie

Brennweitenvergleich bei selbem Standpunkt / selber Kameraausrichtung

 

Weitwinkelobjektive (~12-30mm)

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Die meisten Anfänger bei der Waldfotografie greifen zunächst zum Weitwinkel, um möglichst viel “Wald” aufs Bild zu bannen. Gleichzeitig wird schnell festgestellt, dass es mit kurzen Brennweiten (z.B. bei einem 14-24mm Zoom) längere Zeit dauert, bis eine gefällige Komposition im Wald gefunden ist. Bei zu vielen  Bäumen sieht man irgendwann den Wald nicht mehr. Bei der Waldfotografie lohnt es also zunächst nach einem eigentlichen Hauptmotiv zu suchen (z.B. eine krumme Wurzel, eine eindrucksvoll geschwungen gewachsener Baum oder sogar Waldbewohner wie Pilze). Ausgehend von diesem Hauptmotiv kann dann der Rest der Bildfläche gestaltet werden – aber stets darauf achten, dass nicht zu viele störende, der Komposition nicht zuträgliche Elemente festgehalten werden. Ich verwende das Weitwinkel gerne, um einzelne Baumpersönlichkeiten aus einem relativ niedrigen Blickwinkel in Szene zu setzen. Auch Blicke von unten Richtung Baumkronen können mit dem Weitwinkel gut umgesetzt werden. Je weitwinkliger fotografiert wird, desto mehr liegt der Augenmerk auf den Bäumen im Vordergrund des Bildes. Vor zehn Jahren habe ich relativ viel Waldfotografie mit Tilt-Shift-Linsen gemacht, die sonst vor allem in der Architekturfotografie verwendet werden. Der Vorteil war die Möglichkeit, durch die Shift-Funktion stürzende Linien bei Baumstämmen zu vermeiden. Bei normalen Weitwinkelbildern mit stürzenden Linien muss man ein bisschen Platz links und rechts zur perspektivischen Korrektur zusätzlich einplanen. Ein Nachteil der TS-Linsen war, dass sie bei feuchten Bedingungen (Nebel!) etwas anfällig waren. 

 

Mittlere Brennweiten (~35-90mm)

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Damit entstehen bühnenbildhafte Aufnahmen. Die unmittelbar vor mir stehenden Bäume lasse ich meist aus der Komposition raus und konzentriere mich auf Ausschnitte in mehr als 10 Meter Entfernung. Die so fotografierten Bäume werden in ihren Dimensionen harmonischer als bei Weitwinkel wieder gegeben (da führt die Betonung des Vordergrundes schon mal dazu, dass eigentlich dünne, aber näher an der Kamera stehende Bäume mächtiger wirken, als die mehrhundertjährige Tanne  in 15 Meter Entfernung). Ich empfehle auch beim Fotografieren entlang von Wegen oder Pfaden einmal etwas längere Brennweiten auszuprobieren. Je länger die Brennweite, desto stärker wird die Verdichtung (“Zusammenschieben”) des Motivs. 

 

Telebrennweiten (~100-400mm)

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Diese optische Verdichtung verstärkt sich bei Telebrennweiten noch weiter. Ich benutze sie innerhalb des Waldes hauptsächlich, um Details zu fotografieren (Pilze, Moos, Flechten, einzelne Äste – gern bei Offenblende). Oder aber um einen Wald von außen aus der Distanz zu fotografieren (z.B. Baumwipfel im Nebel). Auch für Wildlife-Aufnahmen sind diese Teles eine gute Wahl. Wobei durch das schummrige Licht hohe ISO Zahlen und Offenblende fast Pflicht sind. Zum Einstieg empfiehlt es sich, Tiere zu fotografieren, die sich wenig bewegen… 

 

Makroobjektive:

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Wer Details fotografieren möchte, sollte ein Makro mitbringen. Für Pilze, Orchideen, Insekten usw. eine gute Wahl. Wobei ein Teleobjektiv mit nicht zu langer Naheinstellgrenze und einigermaßen passablen Abbildungsmaßstab hierbei auch nützlich ist – falls das Gewicht im Rucksack reduziert werden soll. Das bodennahe Arbeiten mit dem Makro unterscheidet sich insofern von der normalen Waldfotografie, dass man sehr viel Zeit für einen relativ kleinen Teil des Waldes investiert. 

 

Weiteres Zubehör für die Waldfotografie

Polfilter

Polarisationsfilter können besonders in Laubwäldern ein Erfolgsgarant sein. Spiegelnde Oberflächen wie z.B. Autolack reflektiert Licht – mit dem Polfilter können diese Reflektionen reduziert werden. Die Blätter eines Baumes sind nichts anderes als tausende kleine Flächen, die auch etwas Licht des Himmels spiegeln. Mit dem Polfilter können die Reflektionen der Blätter reduziert werden. Zumindest der Blätter, die ähnlich ausgerichtet sind. Weniger Lichtreflexe bedeutet mehr Ruhe im Bild – die Flächen wirken harmonischer und die Farben satter. Wobei ich empfehle die Wirkung des Polfilters genau zu beobachten, denn manchmal können Waldszenen dadurch auch zu flach wirken. Wichtig: Falls die Kamera vom Querformat ins Hochformat ausgerichtet wird (oder umgekehrt), muss der Polfilter wieder neu eingestellt werden. Bei dunklen Bäumen (Fichten oder Tannen) kann dieser Filter dazu führen, dass die Nadeln so düster erscheinen, dass die Plastizität vollständig verloren geht. Dann durch Drehen die Wirkung etwas verringern. 

Polarisationsfilter im Einsatz: Alle Spiegelungen auf den Blattoberflächen entfernt – ohne Polfilter – Spiegelungen verstärkt

Polfilter Polarisationsfilter Waldfotografie

Stativ

Obwohl die Stabilisatoren der Kameras und Objektive immer besser werden, empfiehlt sich nach wie vor ein Stativ bei der Waldfotografie. Ich tendiere zu einem leichten Reisestativ, da ich viel querwaldein unterwegs bin. Wer bodennah fotografieren möchte, kann überlegen, ob er eines ohne oder mit umkehrbarer Mittelsäule verwenden möchte. Ich baue das Stativ meist erst dann auf, wenn ich eine vielversprechende Komposition entdeckt habe. Durch minimales Bewegen des Stativs kann der Bildausschnitt dann noch optimiert werden (Linienführung von Ästen etc.). Oft beeinflussen schon zwanzig Zentimeter nach links oder rechts die Bildwirkung. Bei fortgeschrittenen Aufnahmetechniken wie Belichtungsreihen (Bracketing) oder Focus-Stacking hilft das Stativ dabei, immer den gleichen Ausschnitt festzuhalten. Für den Bodeneinsatz bieten sich auch Mikrostative wie das Gorillapad oder Bohnensäcke an. 

 

Anderes Zubehör

Eine Pinzette gehört in den Rucksack – früher oder später wird man Bekanntschaft mit Zecken machen. Eine nicht zu dünne Plastiktüte kann als Unterlage genutzt werden, als Regenschutz für die Kamera und als Transportmittel für Pilze (manchmal wird die Waldfotografie-Session zur Pilzsammel-Orgie). Bei Regen sind ein Handtuch / Mikrofasertuch und ein kleiner zusammenfaltbarer Schirm von Vorteil. Wer sich wirklich ins Dickicht schlägt (“Latschennahkampf”) freut sich über ein Paar Arbeitshandschuhe und eine Schutzbrille. 

 

Weitere Tipps:

Kilian Schönberger bücher

Intensiv beschäftige ich mich mit der Waldfotografie bei Workshops und 1zu1 Coachings und in meinen Büchern. Bei speziellen Fragen gerne mich per Mail oder auf Instagram @kilianschoenberger kontaktieren.

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