Madeira genießt einen exzellenten Ruf unter Landschaftsfotografen. Aber als Wildlife-Spot ist es weniger bekannt. Zwar gibt es einige endemische Spezies und besondere Fotogelegenheiten (z.B. die ursprünglich aus Nordamerika stammenden Monarch-Schmetterlinge an der Südküste, die Buchfinken der Waldparks oder Whale-Watching Touren). Einige interessante Spinnen sind mir ebenfalls schon begegnet, aber an den Küsten ist es erstaunlich ruhig. Die Zahl der Vögel ist überschaubar. Aber am für seine Felsinseln bekannten Ribeira da Janela im Nordwesten der Insel fielen mir im Herbst ’25 erstmalig eine große Zahl von Krabben (vermutlich Rote Felsenkrabbe) auf. Je länger ich still auf einem Stein verharrte, desto mehr der Scherenträger tauchten auf den runden Felsblöcken auf. Vermutlich auf Nahrungssuche. Die Brandung überspülte die Tiere immer wieder, so dass ich mit etwas längeren Belichtungszeiten interessante Wasserstrukturen rund um die Krabben festhalten konnte. Auch im Novemebr 2026 geht es wieder nach Madeira, weitere Infos in Kürze hier.








