
Im Herbst 2025 wurde viel über die neuen Regulieren auf Fanal – dem bekannten Lorbeerwald-Gebiet von Madeira geschrieben. Von Zäunen und Bohlenwegen zur Benutzerlenkung war die Rede. Bei unserem Besuch waren die ersten Absperrungsmaßnahmen bereits errichtet – betrafen aber vor allem den Bereich nahe des Großparkplatzes. Die Zäune waren relativ simple Rollzäune aus Holzstangen und Draht, unter Umständen werden diese noch durch etwas stabilere Strukturen ersetzt. Die Bohlenwege ware noch nicht errichtet – gleichzeitig fand durch die Zäune bereits eine Kanalisierung der Besucher statt, so dass bei den häufig feuchten Bedingungen auf der Hochebene in Parkplatznähe alle Pfade verschlammt waren. Hier hat die vorzeitige Errichtung der Zäune ohne Bohlenwege also eher den Effekt gehabt, dass die Grasnarbe eher noch zusätzlich zerstört wurde. Die abgesperrten Bereiche endeten knapp vor dem berühmten „Ent“ Baum – wobei dort durch die Standardkomposition („Person reicht Ent die Hand“) die Bodenvegetation auch zertrampelt war. Obwohl über die Zäune hinweg fotografiert werden kann, sind sie im Hintergrund doch störende Elemente bei Kompositionen im vorderen Bereich des Fanalwaldes. Ein Tipp hierzu: Bei besonders dichtem Nebel verschwinden die Zäune schnell im weißen Schleier und sind deutlich weniger störend. Die etwas entfernteren Baumexemplare und die Steilhänge waren bei unserem Besuch von den Absperrungen (noch?) nicht betroffen. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Zäune im vorderen Bereich zwar störend wirken und sicher noch mehr Baumaßnahmen erfolgen werden, aber es war bei weitem nicht so schlimm wie erste SocialMedia Postings vermuten ließen. Bei meinem nächsten Besuch (Link >Fotoreise 2026<) werde ich ein Update zur Situation auf Fanal ergänzen.

Madeira Fanal Lorbeerwald

Madeira Fanal Lorbeerwald

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